Extreme Trockenheit
Waldbrandgefahr durch extreme Trockenheit ist nicht nur im Hochsommer ein Thema.

Rauchverbot vom 1. März bis 31. Oktober

Wenn es längere Zeit nicht geregnet hat, reichen bereits kleinste Zündquellen aus, um die ausgetrocknete Vegetation in Brand zu setzen. Zigarettenglut, Reste vom Grillfeuer oder sogar eine einzelne Glasscherbe können so zu gefährlichen "Waldbrandstiftern" werden. Daher gilt in Wäldern auch ein generelles Rauchverbot im Zeitraum vom 1. März bis 31. Oktober.

Rasend schnelle Ausbreitung kaum vermeidbar

Hinzu kommt: Ein bei extremer Trockenheit entstandenes Feuer breitet sich binnen kürzester Zeit aus, da die Umgebung ausgedörrt und leicht entflammbar ist. Die Folge einer unbedarft weggeschnippten Zigarette kann somit ein verheerender Großbrand sein, der nur schwer unter Kontrolle zu bringen ist.

Deshalb ist es besonders wichtig, Waldbrände zu verhindern und leichtsinniges Verhalten unbedingt zu vermeiden.

Sicherheitshinweise

  • kein offenes Feuer im Wald oder in Waldnähe machen
  • keine Zigaretten aus Autos oder Zügen werfen
  • generelles Rauchverbot in Wäldern zwischen dem 1. März und 31. Oktober beachten
  • keine Glasflaschen oder Glasscherben im Wald zurücklassen (Brennglaseffekt)
  • Reisig und Restholz bei bestehender Waldbrandgefahr nicht verbrennen, sondern abtransportieren, häckseln oder Witterungswechsel abwarten
  • Parkhinweise: nicht auf trockenem Gras das Auto abstellen; heißgelaufene Katalysatoren können einen Brand verursachen, und außerdem immer so parken, dass Rettungs- und Löschfahrzeuge nicht behindert werden (siehe auch Freie Fahrt gewähren)
  • Waldbrände sofort der Feuerwehr melden, Notruf 112 wählen