Die Freiwillige Feuerwehr Siegen gibt es seit etwa 150 Jahren. Genauer: seit dem 18. Juni 1865. In den eineinhalb Jahrhunderten ihres Bestehens hat sie so manchen großen Brand bekämpft – und einige personellen Höhen und Tiefen durchlebt.

Brandschutz als Teil der Siegener Geschichte

Doch schon lange zuvor hat man sich in Siegen Gedanken über Feuerbekämpfung gemacht und machen müssen. Denn durch die Berglage der Stadt bestand in früheren Zeiten ein naturgegebenes Problem: Woher sollte man das Wasser beschaffen, das zur Löschung von Bränden nötig war? Hinzu kam, dass verschiedene historische Gegebenheiten Großbrände begünstigten und ihre Bekämpfung schwierig machte. Häuser standen beispielsweise dicht beieinander und waren aus leicht brennbaren Materialien gebaut, was zum raschen Ausbreiten von Flammen führte. Oder Schmiedearbeiten wurden in Häusern durchgeführt, in denen auch Flachs oder Stroh lagerte. Ein kleiner fehlgeleiteter Funke konnte so schon ein Unglück herbeiführen.

Quelle: Stadtarchiv Siegen, Best. Fotosammlung Siegen, Fo 2774, Aufnahmedatum 07.03.1912

Zeitreise durch die Jahrhunderte

Wir haben hier einige Stationen und Geschichten gesammelt, die die Entwicklung des Siegener Feuerschutzes aufzeigen – vom 15. Jahrhundert bis in die Neuzeit. So manche Maßregelung für Feuerschutzzwecke erscheint aus heutiger Sicht vielleicht skurril. Zum Beispiel die Strafe von einem "Quart Wein" (das ist etwas mehr als ein Liter) für diejenigen, die keine Wasserbütt vor der Haustüre stehen hatten, um im Brandfall schnell eingreifen zu können. Aber lesen Sie selbst…


Anfänge des Brandschutzes

Gründungszeit: 1885

Kriegs- und Nachkriegsjahre

Große Brände

Wer hätte das gewusst?