Oder: Warum wir tun, was wir tun


Eine Selbstverständlichkeit:

Es brennt – wir löschen.
Eine eingeklemmte Person – wir befreien.
Ein Verkehrsunfall mit Blechschäden – wir räumen auf.

Ganz einfach:
Sie rufen Hilfe – wir kommen.
Egal für wen.
Jederzeit.


Eine Selbstverständlichkeit?


Ja, für uns schon. Denn wir haben uns als Feuerwehrleute einer Sache verpflichtet.

Es gibt einen wesentlichen Leitsatz, auf den sich unser Handeln zurückführen lässt, und zwar den ersten und damit allem vorgestellten Paragraphen des deutschen Grundgesetzes:

"Die Würde des Menschen ist unantastbar. Sie zu achten und zu schützen ist Verpflichtung aller staatlichen Gewalt."


Würde zu bewahren, ist Aufgabe der staatlichen Gewalt.


Feuerwehr ist Teil der staatlichen Gewalt.

Und es ist nicht würdevoll, in Gefahr zu schweben.
Es ist nicht würdevoll, nicht Herr seiner Sinne zu sein.
Es ist nicht würdevoll, hilflos zu sein.
 
Darum kommen wir.
Egal wann.
Egal wer uns ruft.

Eigentlich eine echt gute Sache, oder?
Eine gute Sache, die davon lebt, dass es Menschen gibt, die mitmachen.

Schon mal darüber nachgedacht, Teil der guten Sache zu werden?