Rettungsdienst: Struktur & Organisation

Dienst im Wechsel

Die drei hauptamtlichen Wachabteilungen der Feuerwehr Siegen wechseln sich untereinander im 24-Stunden-Rhythmus ab: eine Schicht (24 Stunden) Dienst, dann zwei Schichten (48 Stunden) frei. Und auch bezüglich Feuerwehr- und Rettungsdienst wird rotiert.

So macht jeder Feuerwehrbeamte mal Feuerwehr- und dann wieder Rettungsdienst. Das geht problemlos, denn alle hauptamtlichen Feuerwehrleute haben gleichzeitig eine Rettungsassistenten- oder Notfallsanitäterausbildung absolviert.

Ein paar Zahlen, ein paar Fakten

110 hauptamtliche Rettungsassistent(inn)en, Notfallsanitäter(innen) / Feuerwehrleute arbeiten insgesamt im Schichtdienst, Darüber hinaus stellen wir ein Besatzungsmitglied für den Rettungshubschrauber "Christoph 25" und einen Notfallsanitäter für das Notarzteinsatzfahrzeug. Es gibt elf Lehrrettungsassistent(inn)en.
 

Einsatzgebiet: die Stadt Siegen

Egal wo innerhalb der Stadt Siegen mit ihren ca. 105.000 Einwohnerinnen und Einwohnern ein Notruf abgesendet wird, die Versorgung geschieht über unsere Weidenauer Feuer- und Rettungswache. Abschnitte der A 45 und der HTS gehören ebenfalls zu unserem Einsatzgebiet. Insgesamt umfasst dieses Einsatzgebiet etwa 115 Quadratkilometer. Einzige Ausnahme: Der Stadtteil Eisern wird von der Rettungswache Wilnsdorf notfallversorgt. Denn von da ist er schneller zu erreichen.

Hohe Einsatzzahlen

Im Rettungsdienst werden besonders viele Einsätze gefahren. Insgesamt ist die Einsatzstatistik in den letzten Jahren stetig gestiegen. Etwa 14.500 Rettungsdiensteinsätze werden jährlich gefahren, davon ca. 2.900 mit Notarzt oder Notärztin.

Einsatzfahrzeuge im Rettungsdienst

Insgesamt stehen sieben Einsatzfahrzeuge für den Rettungsdienst in unserer Wache bereit:
  • 4 Rettungswagen (RTW) im 24-Stunden-Dienst
  • 1 Rettungswagen (RTW) als Reservefahrzeug
  • 1 Notarzteinsatzfahrzeug (NEF)
  • 1 Notarzteinsatzfahrzeug (NEF) als Reservefahrzeug

RTW Feuerwehr Siegen Gruppenbild (Foto: Peter Schneider)

RTW Feuerwehr Siegen Gruppenbild (Foto: Peter Schneider)